Jamaika macht die Schülerbeförderung sicherer

09.12.2020

Eine gute Nachricht für alle Schülerinnen und Schüler

Zusätzliche 4,4 Millionen Euro Fördermittel vom Land für die Schülerbeförderung sollen für eine Entzerrung der Verkehre sorgen und den Kreisen und kreisfreien Städten ermöglichen, zwischen Januar und März kommenden Jahres mehr Schulbusse einsetzen zu können.

"Das ist eine gute Nachricht für alle Schülerinnen und Schüler", so der nordfriesische CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Jensen. So würden die Kreise und kreisfreien Städte vom Land mit einer 50-prozentigen Förderung in ihrer Aufgabe der Schülerbeförderung massiv unterstützt. Dass dies zudem unabhängig vom jeweiligen Inzidenzwert geschehe, mache eine zuverlässige Planung möglich.

"Als Land können wir den Kreisen und kreisfreien Städten keine Vorgaben machen, jedoch einen finanziellen Anreiz geben, in eigener Verantwortung zusätzliche Verkehre einzusetzen", so der Abgeordnete. Damit könne auch bei der Schülerbeförderung die Wahrscheinlichkeit von Infektionen verringert werden.

Dazu stelle das Land jedem Kreis ein pauschaliertes Abrufbudget zur Verfügung. "Für Nordfriesland sind das 243.600 Euro vom Land, bei entsprechendem Eigenanteil stünden also dem Kreis knapp 490 000 Euro mehr für die Schülerbeförderung zur Verfügung", so Jensen. Damit ließen sich allein 21 Busse einsetzen.

"Das wird helfen, Kontakte dort zu reduzieren, wo sie zwangsläufig entstehen. Nordfriesland hat deshalb bereits zusätzliche Busse eingesetzt. Die Landesmittel werden dem Kreis nun helfen, bei der Kontaktvermeidung unter Schülerinnen und Schülern ein großes Stück weiter voranzukommen und so helfen, die Zahl der Neuinfektionen so niedrig zu halten wie möglich", so der Abgeordnete abschließend.