KiTa-Reform geschafft !

15.03.2019

Das Koalitions-Großprojekt KiTa-Reform ist nun geschafft ist und die zetralen Eckpunkte konnten vorgestellt werden.

„Das Versprechen von Qualitätsverbesserungen, niedrigeren Elternbeiträgen und finanzieller Entlastung der Kommunen wird mit dieser Reform eingelöst.

Die Qualität der Kinderbetreuung soll durch die Einführung eines einheitlichen Standard-Qualitäts-Kostenmodells deutlich gesteigert werden. Damit werden erstmals Mindestqualitätsstandards definiert und dementsprechend die Mittel pro Kind vom Land an die Kommunen gezahlt. Die Aufstockung des Perso-nalschlüssels auf 2 Fachkräfte pro Gruppe und die Anhebung der Verfügungszeit und die Reduzierung der maximalen Gruppengröße seien sind ebenfalls spürbare Verbesserungen in der Qualität der frühkindlichen Bildung. Die dabei erhöht anfallenden Kosten für die Anhebung des Personalschlüssels werden vom Land übernommen.

Entgegen den Bedenken, können sich die Eltern vor allem über zukünftig gede-ckelten Beiträgen von 233 Euro (8 Stunden Betreuung über 3jährige) bzw. 288 Euro (8 Stunden Betreuung unter 3jährige) freuen. Damit sinkt die Belastung für diejenigen Eltern deutlich, die bislang mehr Beiträge zahlen. Anders als befürchtet, sind dies jedoch keine Mindestbeträge für die Eltern, sondern Kommunen, die die Beiträge bislang unterhalb dieser Grenze festgesetzt hatten, dürfen diese natürlich beibehalten,“, erklärte Jensen, MdL

Außerdem seien die Schaffung des Platz-Wahlrechtes und die Reduzierung der Schließzeiten in den Ferien weitere Verbesserungen für die Eltern.

Darüber hinaus werde der Finanzierungsanteil der Kommunen deutlich redu-ziert. Im Gegenzug steige der Landesanteil an den Gesamtkosten bis zum Jahr 2022 auf über 36 Prozent. Die Kommunen würden außerdem davon profitieren, dass der Landesanteil zukünftig dynamisiert werden. Auf zukünftigen Kosten-steigerungen blieben Städte und Gemeinden deshalb nicht mehr alleine sitzen, sondern das Land werde sich daran automatisch mit beteiligen.

„Insgesamt also eine Reform, von der alle gewaltig profitieren“, so Klaus Jensen abschließend.