Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes eine Chance für die Gemeinden

27.11.2018

Der nordfriesische Landtagsabgeordnete Klaus Jensen, MdL zeigt sich hocherfreut über die Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes.

„Ich freue mich sehr darüber, denn das ist eine prima Chance für unsere Gemeinden sich weiter zu entwickeln, wenn sie das möchten. Die Gemeinden, die bereits ihr Kontingent für den wohnbaulichen Entwicklungsrahmen ausgeschöpft haben, erhalten jetzt die Möglichkeit weitere Bauflächen und damit den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Der bislang gültige Landesentwicklungsplan stammt aus dem Jahr 2010 und hätte ursprünglich die Entwicklung in Schleswig-Holstein bis zum Jahr 2025 regeln sollen. Bereits zum heutigen Zeitpunkt sei aber in über 160 Gemeinden der zulässige wohnbauliche Entwicklungsrahmen ganz oder nahezu vollständig ausgeschöpft, so dass keine oder nur noch eine sehr eingeschränkte Wohnungsbautätigkeit möglich sei.“, erläutert Jensen,

„Auch bei uns in Nordfriesland ist dies vielerorts der Fall, obwohl es wirklich nötig ist Dauerwohnraum zu schaffen. Diese Möglichkeit wollen wir den Gemeinden geben Daher erhalten über vierzig Gemeinden in Nordfriesland mit der Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes die Möglichkeit, weitere Baugebiete auszuweisen, auch wenn sie den Entwicklungsrahmen eigentlich schon ausgeschöpft haben. Dazu gehören sowohl ganz besonders kleine Gemeinden wie beispielsweise Bosbüll, Norstedt, Bargum und der Tümlauer Koog, aber auch die touristisch geprägten Gemeinden wie Hörnum, Dagebüll, Wittdün auf Amrum, Tating und Vollerwiek.

„Ich freue mich sehr, dass wir damit die Voraussetzung schaffen die Region weiterzuentwickeln und den Menschen die Möglichkeit geben, hier ihren Lebensmittelpunkt zu gestalten“, so Klaus Jensen, MdL abschließend.